Geschichte: Autos aus Stettin
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| Stoewer-Signet |
Das "Stettiner Eisenwerk Bernhard Stoewer" wurde 1896
gegründet. Schon drei Jahre später nannte sie sich um und hieß nun
"Gebrüder Stoewer, Fabrik für Motorfahrzeuge und Fahrradbestandteile".
Ebenfalls 1899 liessen die Gebrüder Emil und Bernhard Stoewer
das erste Stoewer-Mobil aus der Fabrikhalle rollen, ein Modell mit
ganzen 6,5 PS. Der technische Leiter Bernhard und Emil, der der
kaufmännischen Bereich übernommen hatte, formten in kurzer Zeit
eine der ersten Automobilschmieden Deutschlands.
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| Stoewer-Werbung |
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Programm ausgeweitet. Es erschien
ein kleiner Stoewer mit 30 PS, aber auch der verwöhnte Kunde wurde
bedient: Der "Gigant" war ein Achtzylinder mit 80 PS.
Es kostete damals 12500 Reichsmark, das Cabrio schlappe 14000 Reichsmark.
Während des zweiten Weltkrieges baute man Fahrzeuge für die deutsche
Wehrmacht. 1944 wurden die Fabriken bei einem Luftangriff beschädigt.
Nach dem Krieg wurden an dieser Stelle in großer Zahl Motorräder
der Marke Junak sowie einige wenige Kleinwagen (z.B. der Smyk) in
Szczecin hergestellt.
Danach war das Kapitel "Autos aus Stettin" abgeschlossen.
Was bleibt, ist die Erinnerung an schöne Autos und ein Grabstein
im Zentralfriedhof
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