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 aktualisiert 04.02.07

 
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Plac Grunwaldzki / Kaiser-Wilhelm-Platz in Stettin

Plac Grunwaldzki
Plac Grunwaldzki heute
Photoserie: Plac Grunwaldzki

Anstelle dieses Platzes stand einst hier eine Bastion zur Verteidigung der Festung Stettin. Das Fort Wilhelm sollte die stark befestigte Stadt nach Westen schützen. Ein Netz von Ríngstrassen umgab das Fort, das Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. ab 1724 hatte bauen lassen.

Die Stadt Stettin wartete sehnlichst auf ein Reichsgesetz, das eine Entfestigung Stettins erlaubte. 1875 war es endlich so weit, das Fort konnte niedergelegt werden. Aus dem Fort Wilhelm wurde der Kaiser-Wilhelm-Platz und rundherum entstand ein gründerzeitliches Viertel, das heute der Stadt Stettin ein eigentümliches Flair vermittelt.

Kaiser-Wilhelm-Platz früher
Photo vergrößern :

Mittelpunkt des Stadtviertels ist der Plac Grunwaldzki / Kaiser-Wilhelm-Platz. Acht Strassen laufen auf den runden Platz zu. Doppelreihige Linden

In der Nachbarschaft des Platzes befinden sich andere Plätze mit ähnlichem Charakter.


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 Plac Grunwaldzki
  Der Plac Grunwaldzki wird ebenso wie die großen Alleen, die auf ihn zuführen, von den Bewohnern des Viertels intensiv genutzt. Schon früh am Tag sieht man die ersten Menschen, die auf dem Platz ein Weilchen verschnaufen. Hier spielen jugendliche Schachspieler gegen ältere Herren und gegen das erbarmungslose Ticken der Schnellschachuhr. Hier treffen sich Frauen zu einem Gespräch auf der Parkbank, die Berufstätigen in den umliegenden Büros verbringen ihre Mittagspause bei schönem Wetter hier und eine Schulklasse wartet tobend auf die nächste Tram, die fast geräuschlos quer über den Platz schleicht und Menschenmengen auf dem Plac Grunwaldzki abwirft.
 
 Sehenswert: Apotheke am Platz
  Auffällig ist ein Eckgebäude nach einem Entwurf von Georg Sonnenstuhl im südlichen Teil vom Plac Grunwaldzka. Die Fassadendekoration des Hauses spiegelt den naturalistischen Stil der Sezessionszeit. Die Fruchtbarkeit der Natur wird glorifiziert.