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Das Königstor / Brama Krolewska
Mit dem Beginn der Regentschaft Friedrich Wilhelm I. setzte in Stettin eine Periode stürmischer Entwicklung ein. Besonders stark veränderte sich die Stadt durch den gewaltigen Festungsbau, der die Stadt für eineinhalb Jahrhunderte prägte. Alte Stadtmauer mit Türmen, Wiekhäusern und Toren wurden niedergelegt und an ihrer Stelle ein mächtiger Hauptwall geschüttet, vor dem ein tiefer Wallgraben angelegt war.
Anstelle des an dieser Stelle früher vorhandenen Mühlentores ließ Friedrich Wilhelhelm I. das prunkvolle Anklamer Tor, wie es damals noch hieß, errichten. Der Bau wird durch eine Reihe mythologischer Figuren, preußischen Adler und Königskrone sowie Emblemen und Trophäen geschmückt.
Martin Wehrmann, der Autor der 1911 erschienenen "Geschichte der Stadt Stettin", schreibt über das Königstor und seinen Zwilling, das ebenfalls um 1725 angelegte barocke Prunktor "Berliner Tor": "Als Denkmäler Friedrich Wilhelms I. sind sie erhalten und zeigen dem heutigen Geschlechte zugleich, wo die damalige Stadt durch den Gürtel der Festungswerke eingeschlossen war." (Martin Wehrmann: Geschichte der Stadt Stettin, Stettin, 1911, S. 351). |

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| Das Königstor / Brama Krolewska |
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Königstor
Brama Krolewska
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| Jazzcafé im Königstor |
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taz-Autor Uwe Rada über das Jazzcafé im Königstor / Brama Krolewska:
"Das Jazzcafé ist einer der angesagten Treffpunkte des jungen Stettin. Von zwölf Uhr mittags bis zwei Uhr nachts treffen sich hier Studenten, Künstler, manchmal auch einige Touristen. Sie trinken Milchkaffee, trockenen Rotwein oder Cocktails, sind in Gespräche vertieft oder lesen Zeitung. Es ist die Inneneinrichtung, die dem Jazzcafé eine ganz besondere Note verleiht: die Chromtische, auf denen eine pastellgrün schimmernde Mattglasscheibe liegt, der mit Terrakotta geflieste Boden, die bunten Designerlampen an der Decke. Ein Interieur, das modern ist, aber nicht kalt, bunt, aber nicht kitschig. Es ist ein Raum, der viel Aufbruch behauptet, aber seine Geschichte nicht leugnet. Im Jazzcafé im ehemals preußischen Königstor treffen sich jene Polen der dritten und vierten Generation der Neusiedler, ..."
Den ganzen, lesenswerten Artikel von Uwe Rada finden Sie hier:
http://www.uwe-rada.de |
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| Das Königstor |
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Das Königstor wurde vor einigen Jahren restauriert, nachdem es vorher jahrzehntelang mit Efeu bewachsen und deshalb nahezu "unsichtbar" war.
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