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 aktualisiert 04.02.07

 
Szczecin / Stettin

Geschichte: Fahrräder und Nähmaschinen aus Stettin

Stoewer Fahrrademblem

Der Mechaniker und Büchsenmacher Bernhard Stoewer hatte gerade in Greifenhagen in Pommern eine eigene Werkstatt eröffnet, als er von der Militärverwaltung Stettins beauftragt wurde, eine der damals sehr seltenen Nähmaschinen zu reparieren. Nachdem ihm dies gelungen war, ließ ihn der Gedanke nicht mehr los, eine eigene Nähmaschine zu konstruieren.

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Stoewer zog nach Settin und gründete die "Maschinenfabrik Bernhard Stoewer". Seine Fabrik expandierte kräftig - waren im Jahre 1870 lediglich 20 Arbeiter in seiner Werkstatt beschäftigt, so erhöhte sich die Zahl im Jahre 1875 bereits auf 250 Beschäftigte. Mit der Expansion einher ging eine planvolle Erweiterung der Produktpalette. Nachdem Stoewer eine eigene Eisengießerei aufgebaut hatte, kamen gußeiserne Teile hinzu. Ab 1893 stieg Stoewer in die Herstellung von Fahrrädern ein und im Jahre 1903 wurde die erste selbstkonstruierte Schreibmaschine vorgestellt. Die 1.5 Millionste Nähmaschine verließ bereits 1920 das Werk.

Die Weimarer Republik brachte schwierige Jahre für die Firma. Auch der Verkauf des Firmengeländes an die Stadt Stettin half nicht, den Zusammenbruch des Unternehmens zu verhindern. So blieb im Jahre 1930 nichts anderes übrig, als die Maschinenfabrik Bernhard Stoewer zu liquidieren.

Dennoch wurden weiter Nähmaschinen und Fahrräder unter dem namen Stoewer verkauft. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg kamen noch Räder unter dem Markennamen "Stoewers Greif" von einem Bielefelder Unternehmen auf den Markt.


ebenfalls interessant: Stoewer-Autos aus Stettin

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 Stoewers Produkte
  Standbein der Stoewerschen produktpalette waren die Nähmaschinen. Im Jahre 1921 verließ die
1 500 000. Näh- maschine die Fabrik.
Unter den Fahrrädern war die Marke "Stoewers Greif" bekannt und einen ebenso guten Ruf genoss die Schrreibmaschine "Stoewer Elite".
 
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Die Stoewerwerke

Die Stoewer-Werke in Stettin Die Stoewerwerke