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Das Berliner Tor
Das Berliner Tor ist ein Relikt aus der Zeit der Festung Stettin.König
Friedrich Wilhelm I. hatte im Frieden von Stockholm Stettin und
Pommern westlich der Oder von Schweden erworben und in sein preußisches
Königreich einverleibt. Er ließ deshalb 1725 in Stetin ein barockes
Prachttor erbauen. Eine lateinische Inschrift auf der Westseite
des Tores beschreibt das: ""Friedrich Wilhelm, König von
Preußen, kaufte das Herzogtum Stettin, das den brandenburgischen
Kurfürsten übertragen, den Herzögen von Pommern unter Lehnhoheit
zurückgegeben wurde und später durch das Schicksal an Schweden gekommen
war. In gerechten Verträgen und zu einem gerechten Preis erwarb
er es bis zur Peene und verleibte es seinem Staate wieder ein im
Jahre 1719 und ließ dieses Brandenburger Tor erbauen". Die
Originalinschrift in lateinischer Sprache finden Sie in der rechten
Spalte dieser Seite.
Das Berliner Tor befand sich außerhalb der eigentlichen Stadt zwischen
den Festungen der Passauer und der Königsbastion. Der Entwurf des
Tores stammt vom Festungsbaumeister Cornelius van Wallrawe, einem
Ingenieur westfälischer Abstammung. Die künstlerischen Verzierungen
wurden von den Bildhauern Bartolomé Damart und Meyer geschaffen.
Der Sandstein für das Tor wurde eigens aus dem sächsischen Pirna
herbeigeschafft.
Als 1875 der Rat der Stadt Stettin den Beschluss fasste, die Festungsbauten
abzureißen, war auch das Berliner Tor für einen Abriss vorgesehen.
Hugo Lemcke, ein Kenner Pommerns, setzte sich jedoch für eine Erhaltung
des Tores als Denkmal ein.
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| Das Berliner Tor |
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Berliner
Tor
Brama Portowa |
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| Inschrift des Berliner Tores |
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"Fridericus Wilhelmus, rex borussia, ducatum stettinensem,
brandenburgicis electoribus, sub clientelae fide pommeraniae ducibus
reddtum, post fato ad suecos delatum, ustis pactum iustoque pretio
ad panim usque emit, paravit sibique restituit anno mdccxix ac portam
brandenb. fieri iussit."
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| Das Berliner Tor heute |
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Da
das Tor heute keine Durchgangsfunktion mehr erfüllt, wird es als
Verkaufsgalerie für ein kunstgewerbliches Geschäft genutzt.
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