Pobierowo
 Pobierowo Startseite
 Karte von Poberow
 Wie kommt man hin?
 Urlaub in Pobierowo
 Pobierowo Camping
 "Wy & Spa"
 Ferienanlage Gryf
 Gästehaus "Danuta"
 Pension Roda
 Ferienwohnungen
 Haus Elisabeth
 Haus Maritim
 Red Lion Farm
 Ausflugsziele
 Insel Wolin
 Kirchenruine am Kliff
 Kamien Pomorski
 Trzebiatów
 Schloss Drezewo
 Schloss Swierzno
 Spaß + Sport
 Fahrradurlaub
 Drachenfliegen
 Urlaubsgeschichten
 Pobierowo früher
 Eich in Poberow
 Service
 Urlaubspostkarten
 Strassenverzeichnis
 Wichtige Adressen
 Pobierowo sitemap
 Andere Reiseziele
 Stettin / Szczecin
 Danzig / Gdansk
 Kolberg / Kolobrzeg
 Kaschubien
 ostsee-urlaub-polen
 Home
 mail
 Impressum
   aktualisiert 14.01.07
 
Sie sind hier: Home - Pobierowo - Geschichte - Über das Lehen Poberow

Über das Lehen Poberow

Pastor Kummroh aus Hoff an der Ostsee im Jahr 1914

Poberow ist ein altes Kleistsches Lehen. Es blieb in den Händen dieser Familie, bis der letzte Sproß derselben, Ludwig Leopold Georg von Kleist, am 23. Januar 1772 als Page in Berlin starb. Seine Mutter verkaufte es später an den Landrat von Kleist. Nach einigen Jahren übernahm es ein Herr Paris, von dem es wieder in die Hände eines Herrn von Kleist überging. Von diesem erwarb es im Jahre 1789 Herr Rickmann, bisher Pächter in Poberow, für 22 000 Taler; er hinterließ es nach seinem 1810 erfolgten Tode seinem jüngsten Sohn Carl David, dessen Sohn Hugo der letzte Besitzer aus dieser Familie war. Nach seinem frühen Tode – er starb am 5. März 1895 im Alter von 46 Jahren – wurde es einige Monate für seine fünf Kinder verwaltet und dann am 1. Januar 1896 an den gegenwärtigen Besitzer, Herrn Robert Krause verkauft. Poberow hat mit den ihm am Strande benachbarten Dörfern wegen seiner niedrigen Lage viel guten Acker durch Versanden des Meeresufers verloren. Im Jahre 1886 hatte es außer der Herrschaft noch vier Bauern, am Beginn des vorigen Jahrhunderts nur noch drei.

Die Separation der Bauern und Gutsherrschaft fand zu Marien 1820 statt. Die drei Bauern und ein Kossät wurden westlich vom Gut aufgebaut und bilden seither die Gemeinde Klein-Poberow, während das Rittergut den Namen Groß-Poberow erhielt. Pastor Dewitz fand bei seinem Amtsantritt 1806 in Poberow noch eine Kapelle vor, die einen kleinen Turm und auch Glocken gehabt hatte. Diese Kapelle hatte Ewald von Kleist wenige Jahre vor Anregung der Pfarrmatrikel (1594) erbaut. Der Pastor von Hoff hatte dort vierteljährlich einmal zu predigen, wenn die Herrschaft zum Abendmahl ging. Dafür erhielt der Geistliche 9 Gulden. Mit dem Tode des Leutnants von Kleist 1751 hörten die Gottesdienste dort auf. Dewitz fand die Kapelle ganz verfallen vor; sie diente als Strohstall und wurde 1820 abgebrochen. Sic mutandur tempora – fügt er sinnend dieser Nachricht hinzu, d.h. "so ändern sich die Zeiten!" Während der Freiheitskriege war in Poberow lange Zeit ein französisches Kommando stationiert. Als erster interimistischer Lehrer in Poberow wird Stroede (1821) genannt, der zugleich Kossät dort war.

Quelle siehe rechte Spalte.
zurück zum Kopf der Seite!

 
 
 
 Über das Lehen Poberow

 

Der nebenstehende Text ist zitiert aus:

Vergilbte Blätter!
Aus der Kirchen- und Pfarrchronik einer mit dem Meere ringenden Gemeinde.
Dritte Auflage.
Zusammengetragen von Pastor Johannes Kummroh
Pastor in Hoff an der Ostsee
Kommissionsverlag von Max Kath
Cammin i. Pommern 1914, S. 26f

 

 

zurück zur Seite Pobierowo früher