Sehenswürdigkeiten Überblick
Kolberg, in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges zu neunzig
Prozent zerstört, hat nach dem Krieg ein vollständig neues Stadtbild
erhalten.
Statt des relativ engen, streng rechteckigen Straßenbildes
sind großzügige Zeilen im Baustil der fünfziger und sechziger Jahre
entstanden. Man hat streng darauf geachtet, das historische Straßenraster
zu befolgen, eine historische Altstadt ist daraus nicht geworden.
Einige wenige Bauwerke sind dem Inferno des letzten Krieges entronnen.
Dazu gehört in erster Linie der Kolberger Dom.
Bei ihm war lange Zeit nicht klar, ob die stark zerstörte Kolberger
Hauptkirche erhalten bleiben würde. Nun bestimmt er wie eh und je
mit seinem majestätischen Turm das Kolberger Stadtbild.
Im Schatten des Doms befindet sich das Rathaus
von Kolobrzeg. Erbaut nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel Anfang
des neunzehnten Jahrhunderts, nachdem das alte. gotische Rathaus
dem Krieg gegen die Franzosen 1807 zum Opfer gefallen war.
Außerhalb des ehemaligen Stadtzentrums befindet sich das ehemalige
sogenannte Münder Feld, benannt nach den Festungsanlagen zur Sicherung
von Hafen und Persantemündung. Hier ist
immer etwas Interessantes zu beobachten, ob ein Schiff ein- oder
ausläuft, ein Touristenausflugsschiff seine Dienste anbietet oder
ob ein Fischer seinen Fang anbietet. Über dem ganzen Treiben am
Hafen liegt der Leuchtturm, als würde
er über das ganze Geschehen am Hafen wachen.
Unser Stadtrundgang endet am Strand von Kolberg. Sechs Kilometer
breiter, feinster Sandstrand und ein herrlicher Blick auf die sich
jeden Tag verändernde Ostsee sind die eigentliche Attraktion Kolbergs.
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