Kolberg / Kolobrzeg
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 aktualisiert 14.01.07

 
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Kolberg  / Kolobrzeg

Die Salzinsel in Kolobrzeg / Kolberg

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Die Salzinsel (polnisch: Wyspa Solna) liegt nahe der Kolberger Innnenstadt auf dem linken Persante-Ufer. Neben der Persante wird sie begrent durch den Holzkanal. Die Salzinsel ist circa 1,5 km lang und zwischen 100 und 250 Meter breit.

Salineauelle auf der Salzinsel
Photo vergrößern!Salinequelle auf der Salzinsel
Photoserie!!

Auf der Stadtkarte erkennen Sie die Salzinsel als schmales von Wasser umgebenes Band westlich der Altstadt. Einst war hier ein Sumpf, allerdings ein besonderer: er wies Salzquellen auf. Die Sole
- Grundstoff für Salz - wurde deshalb im Mittelalter sehr schnell zum flüssigen Gold Kolbergs.

Hochhäuser auf der Salzinsel
Photo vergrößern!Hochäuser auf der Salzinsel Rechts der Persante sehen Sie den Sommermarkt
Photoserie!

Heute erinnert fast nichts mehr an die vielen Salzsiedereien und die Gradierwerke, die auf der Salzinsel gestanden haben. Stattdessen bietet die Insel einen uneinheitlichen Eindruck. Man findet historische Bebauung unter schattigen Bäumen in der ulica Szpitalna, eine schöne Altstadtgasse in der ulica Zygmuntowska und Plattenbauten aus den frühen Siebzigern am Persantefußweg (polnisch: Bulwar nad Parsęta)

Salzinsel
Photo vergrößern!Auch das ist die Salzinsel: ruhige Seitenstraße
Photo vergrößern!

Eine kleine Remeniszenz an die Zeit Kolbergs als Salzproduzent ist aber doch vorhanden, gemeint ist die Salzquelle an der ulica Solna. Hören Sie dazu den Audiobeitrag über die Salinequelle (mp3-Format, Länge ca. 2 Minuten, Größe: 1,9 MB).


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 Weitere Artikel zum Thema Salzinsel
 

Mit der Geschichte der Salzinsel befasst sich der folgende Artikel:
Salz-Kolbergs mittelalterlicher Reichtum

Der Norden der Salzinsel im 18. Jahrhundert zu einer Wasserfestung ausgebaut. Heute befindet sich hier der Yachthafen.

 
 Sage von der Entdeckung der Sole
  Vor langer Zeit, als ganz Pommern noch mit einem undurchdringlichen Hochwald bedeckt war, veranstalte der Herzog eine Ochsenjagd. Die Jagdhundmeute des Herzogs trieb einen Auerochsen in den Sumpf an der Persantemündung. Das Tier wehrte sich heftig und verletzte einige Hunde des Herzogs, bevor es von den Jägern mit ihren Bögen zur Strecke gebracht wurde. Die Jäger waren überrscht, dass die Hunde ihre blutenden Wunden an einer Quelle im Sumpf wuschen. Sie kosteten von der Quelle und stellten fest, dass sie salzig war. Kurze Zeit später waren die Wunden der Hunde geheilt. Die Jäger aber gründeten an dieser Stelle eine Siedlung und begannen, die Sole zu nutzen.
 
 Nutzung der Sole zu Heilzwecken
  Im Jahre 1830 errichtete der Maurermeister Gottlieb Keutel das erste Solebadehaus und ließ die Gäste in Holzbadewannen steigen. Ab 1860 wurde auch eine Trinkkur mit Kolberger Sole eingeführt.