Der Kolberger Dom
Schon von früh war Kolberg mit dem Christentum verbunden. Im Jahre
1000 wurde in Kolberg ein Bistum gegründet und der Name der
Stadt tauchte gleichberechtigt auf neben so wichtigen Städten wie
Krakau und Gnesen.
Als nach einigen Jahren Bischof die Stadt Kolberg wieder verließ,
kehrten die Bewohner sich dem Christentum ab und ihrem alten Glauben
wieder zu. Erst Anfang des 12. Jahrhunderts wurde Kolberg erneut
christianisiert, diesmal von Bischof Otto von Bamberg und
diesmal blieben die Einwohner bei dem christlichen Glauben.
Der Kolberger Dom wurde im Laufe der Geschichte immer wieder umgebaut.
Sein exaktes Entstehungsjahr ist unbekannt, zuerst erwähnt wird
die Kirche im Jahre 1316. Aber die Baumeister hatten anfangs
kein Glück: Eine Erdabsenkung führte dazu, dass der Mittelpfeiler
des Hauptschiffs sich um 60 Zentimeter absenkte. Neue Pfeiler, Streben
und Stützbalken wurden gezogen, immer wieder wurde verändert, erweitert,
umgebaut.
Im Jahre 1777 löschte Jochim Nettelbeck persönlich nach einem Blitzeinschlag
den Brand des Kirchturms. Während
der Belagerung Kolbergs durch die Truppen Napoleons im Jahre 1807
geriet das Dach in Brand und ein Teil der Giebelwand wurde zerstört.
Ebenfalls zu diesem Thema:
Geschichte des Kolberger Doms zwischen
1945 und 1985
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