Kolberg / Kolobrzeg
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 aktualisiert 14.01.07

 
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Kolberg  / Kolobrzeg

Der Kolberger Dom

Dom in Kolberg
Der Dom in Kolberg / Kolobrzeg -
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Schon von früh war Kolberg mit dem Christentum verbunden. Im Jahre 1000 wurde in Kolberg ein Bistum gegründet und der Name der Stadt tauchte gleichberechtigt auf neben so wichtigen Städten wie Krakau und Gnesen.

Als nach einigen Jahren Bischof die Stadt Kolberg wieder verließ, kehrten die Bewohner sich dem Christentum ab und ihrem alten Glauben wieder zu. Erst Anfang des 12. Jahrhunderts wurde Kolberg erneut christianisiert, diesmal von Bischof Otto von Bamberg und diesmal blieben die Einwohner bei dem christlichen Glauben.

Dom in Kolberg
Der Dom - fünf historische Variationen einer Perspektive.
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Der Kolberger Dom wurde im Laufe der Geschichte immer wieder umgebaut. Sein exaktes Entstehungsjahr ist unbekannt, zuerst erwähnt wird die Kirche im Jahre 1316. Aber die Baumeister hatten anfangs kein Glück: Eine Erdabsenkung führte dazu, dass der Mittelpfeiler des Hauptschiffs sich um 60 Zentimeter absenkte. Neue Pfeiler, Streben und Stützbalken wurden gezogen, immer wieder wurde verändert, erweitert, umgebaut.

Im Jahre 1777 löschte Jochim Nettelbeck persönlich nach einem Blitzeinschlag den Brand des Kirchturms. Während der Belagerung Kolbergs durch die Truppen Napoleons im Jahre 1807 geriet das Dach in Brand und ein Teil der Giebelwand wurde zerstört.

Ebenfalls zu diesem Thema:
Geschichte des Kolberger Doms zwischen 1945 und 1985


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 Der Turm des Doms von Kolberg
 

Merkmal des Kolberger Doms ist der breite Turm, der sich über die gesamte Breite der Kirche erstreckt. Das Turmmassiv ist aus der Verbindung zweier einzelner Türme entstanden.

Die südliche Seite wurde zuerst gebaut und gibt sich schlicht und asketisch. Lediglich einige schmale Fenster gliedern den Turmbau.

Die später gebaute nördliche Seite, Seite ist dagegen reich dekoriert. Drei Stockwerke sind durch Gesimse deutlich abgegrenzt.

Im 15. Jahrhundert wurden die beiden einzeln stehenden Türme durch ein Massiv miteinander verbunden.

Am Fuß des Backsteingebirges Kolberger Kirchturm befindet sich der repräsentative Eingang, ein gotisches, spitzbogiges Portal mit tiefer Leibung.

 
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