Kolberg / Kolobrzeg
 Kolobrzeg Startseite
 Karte von Kolberg
 Wie kommt man hin?
 Kreis Kolberg
 Unterkunft in Kolberg
 Überblick
 Sehenswürdigkeiten
 Überblick
 Der Kolberger Dom
 Freizeit und Fitness
 Überblick
 Radtouren + Tipps
 Ausflugstipps
 Angeln
 Geschichte Kolbergs
 Überblick
 Berühmte Kolberger
 Service
 Kolberg-Postkarten
 links zu Kolberg
 Wichtige Adressen
 sitemap  Suche  A-Z
 Andere Reiseziele
 Danzig / Gdansk
 Stettin / Szczecin
 Insel Wolin
 Pobierowo
 Kaschubien
 ostsee-urlaub-polen
 Home
 mail
 Impressum

 aktualisiert 14.01.07

 
Sie sind hier: Home - Kolberg - Sehenswürdigkeiten - Kunstwerke im Dom
Kolberg  / Kolobrzeg

Die Kunstwerke im Kolberger Dom

Klerus und Bürgerschaft waren gemeinsam daran interessiert, den Kolberger Dom mit wertvollen Kunstwerken auszustatten. Bisweilen gab es gar eine Art Wettlauf um die repräsentativsten Kunstwerke. Als sich die Domherren im Jahre 1340 ein prächtiges Domgestühl aus Eichenholz schnitzen ließen, auf denen 26 Geistliche zugleich Platz nehmen konnten, da zog die Bürgerschaft sechs Jahrzehnte später nach und gönnte ihren drei Bürgermeistern ein ähnlich prächtiges Gestühl, verziert mit den Wappen der Bürgermeister und polychromen Reliefbildern von Heiligen.

Verbeugung der drei Könige
Bild vergrößern! Die Verbeugung der drei Könige.
Bild vergrößern!

Das Gemälde Verbeugung der drei Könige (rechts im Bild) ist ein Werk eines unbekannten Meisters im Stil der flämischen Schule. Im Vordergrund befinden sich die drei Könige, die dem Christuskind ihre Huldigungen darreichen. Die in einer reichen Farbskala gemalten Figuren tragen Kleidungen von Patriziern des Spätmittelalters. Unten im Bild befindet sich ein Hinweis auf den Stifter Simon Adebar. Adebar war damals einer der reichsten und mächtigsten Bürger der Stadt. Er wurde nicht maßstäblich zu den anderen Figuren auf der unteren linken Seite portraitiert, seine beiden Frauen auf der rechten unteren Seite des Gemäldes.

Weitere Gemälde des Kolberger Domes verdienen es, hier genant zu werden, so das Bild "Kreuzigung" und das Gemälde "Ritter auf dem Friedhof" aus dem Jahre 1492.

Ebenfalls zum Thema Dom:
Der Kolberger Dom
Geschichte des Kolberger Doms zwischen 1945 und 1985
1777: Nettelbeck rettet den Kolberger Dom


nach oben
 
 
 
 Der siebenarmige Leuchter
 

Unter welch abenteuerlichen Umständen manch wertvolles Kunstwerk des Kolberger Doms gerettet wurde, haben wir auf der Seite Geschichte des Kolberger Doms zwischen 1945 und 1985 schon beschrieben. Besonders skurril mutet der Fall des siebenarmigen Leuchters von Anfang des 14. Jahrhunderts, des wohl wertvollsten Kunstwerks des Kolberger Doms. Er ist eine Stiftung des ersten Dekans der neuerrichteten Kirche Gottfried von Vida. Auch der Leuchter wurde 1945 versteckt, landete nach einer Odyssee auf dem Schrottplatz und konnte schließlich gerettet werden. Der vom Meister Johann Apengeter in Bronze gegossene Leuchter stützt sich auf drei majästetische Löwen. Die sieben Kerzen sollen die sieben Sakramente symbolisieren. Hachdem der Leuchter früher lange Zeit im Hauptschiff vor dem Altar stand, befindet er sich heute an der südlichen Kirchenwand.

 
 Die Holkenkrone
  Ein weiteres hervorragendes Stück aus der langen reihe privater Schenkungen an den Kolberger Dom ist die Holkenkrone, ein von der Familie Holke 1420 gestifteter Messingleuchter eines unbekannten Künstlers. Es ist das einzige Werk dieser Art, das in Pommern erhalten ist. Der Kronleuchter hängt im Hauptschiff in der Nähe des Altars.
 
 Das Taufbecken
  Das in Bronze gegossene Taufbecken stammt aus dem Jahre 1355 und wurde vom Künstler Jan Allert gefertigt. Auf dem Beckenrand sind 26 Szenen aus dem Leben von Jesus Christus dargestellt. Das Taufbecken wird von vier später angebrachten Löwen getragen. Es steht in der nordöstlichen Ecke der Kirche.