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Paul Hinz, im Jahre 1899 im pommerschen Polzin geboren,
studierte Theologie an der Universiät Greifswald und wurde 1930
Pastor am Kolberger Dom.
Schon bald wurde er von den Nazis verfolgt und bekam 1934 nach
einer Verhaftung ein Predigerverbot auferlegt.
1936 gab Hinz ein Buch über die Geschichte des Kolberger Doms mit
einer Reihe von wertvollwen Aufnahmern heraus.
Als 1945 das Kriegsinferno nahte, sorgte Hinz dafür, dass vier
Kronleuchter - darunter auch die Schlieffenkrone (siehe oben)
-, eine Pieta und sechs wertvolle Bilder in einer Nische der Kirche
eingemauert wurden. Andere wertvolle Stücke des Kolberger Doms wurden
auf seine Veranlassung in Dorfkirchen der Umgebung zwischengelagert,
ein Taufbecken, Leuchter und Flügelaltäre. Obwohl auf diese Weise
nur ein kleiner Teil der Kolberger Kirchenschatzes gerettet wurde,
so strahlen diese Kultgegenstände heute umso heller im wiedererrichteten
Dom.
Ende 1945 reiste Pastor Hinz mit seiner Familie nach Deutschland
aus. In seine Stadt Kolberg kam Hinz 1974 zurück, als er an einem
Gottesdienst teilnahm. Der Retter des Kolberger Kirchenschatzes
und spätere Superintendent von Halberstadt Paul Hinz starb im Jahre
1988.
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