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| Das pommersche Plattdeutsch |
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Die pommersche Mundart ist mit dem Wegzug der Deutschen aus dem Kolberger Kreis verschwunden. Man kann lediglich versuchen, in den Schriften und den Gedichten das Pommernplatt nachzuempfinden. Einen Eindruck davon, wie auf den Dörfern im Kreis Kolberg gesprochen wurde, bekommt man bei dem folgenden Gedicht von Bernhard Trittelvitz. |
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| An de Tüften |
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An de Tüften
Kumm Mudder, nimm dien Hack to Hand!
Wi willen bi de Hitt
en bäting in uns Tüftenland
Lüttmiddag nähm wi mit.
Von baven brennt de Sünnenschien,
ik stah un hack mien Tüften.
Dat´s ok ne gaude Medzin
sik düchtig uttolüften.
Ik hack för dull, dat fluutscht man so!
Wat sall dat Tüften gäven!
Een solten Hiering hüürt dorto,
den hebben wi to läven.
Un glööf mi man: So´n gode Köst
dörf Lüttmann nich versmaden.
De schmeckt - wenn du man Hunger hest -
so goot as Kalversbraden.
Un dorm segg ik: Kiek blot´s an,
wur goot uns Tüften stahn!
Denn sühst du, wat uns Herrgott kann
un wat he an uns daan.
von Bernhard Trittelwitz
aus: Der Kreis Kolberg-Körlin
Hrsg. Richard Staberock
Bad Oldesloe 1968
Seite 180 |
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