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 aktualisiert 21.02.08

 
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Slupsk / Stolp

Slupsk / Stolp: Rathaus

Slupsk ist ein ehemaliger Fürstensitz am Unterlauf des Flusses Slupia/Stolpe, etwa 18 Kilometer von der Ostsee entfernt. Erstmalig besiedelt wurde es im 9. Jahrhundert, als auf einer heute nicht mehr existierendeen Insel in der Stolpe eine kleine Burganlage errichtet wurde.

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts entstand auf der linken Flussseite eine offene Stadtsiedlung. Im Jahre 1265 erhielt es die Stadtrechte. Die Burg Stolp war zu jener Zeit eine der wichtigsten Residenzen des Herzogs Swietopolk / Swantepolk, dem Herrscher der Pomerellen. 1307 wurde die Stadt den Brandenburgern übergeben. Die Markgrafen gründeten die Stadt 1310 neu und verliehen ihr eine Reihe von Privilegien - unter anderem das Recht auf eine eigene Ostseeflotte. Nach einem Intermezzo, in dem die Stadt vom Deutschen orden beherrscht wurde, trat die Stadt im Jahre 1382 dem hanseschen Bund bei. Slupsk / Stolp erlangte Wohlstand durch sein hochentwickeltes Handwerk und durch seine Bernsteinverarbeitung. Im Jahre 1476 wurde ein Großteil der Stadt durch einen Brand zerstört, was aber dem Wohlstand keinen Abbruch tun konnte. Im 16. Jahrhundert war Slupsk bekannt für seine hervorragenden Schulen. Erst das 17. Jahrhundert mit seinen Wirren des 30-jährigen Krieges führte zu einem Niedergang der Stadt.

 
 

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 Tipp: Rathaus von Slupsk / Stolp
  Sehenswert ist das in den jahren 1898 bis 1901 erbaute Rathaus nach Plänen der Architekten Karl Zaar und Rudolf Vahr. Der imposante Solitär auf dem Rathausplatz wurde im neugotischen Stil errichtet und ist heute eine der schönsten Backsteingebäude Pommerns. Beachten Sie besonders die schönen Glasfenster im Treppenhaus des Rathauses.
 
 Tipp: Neues Tor
  Gegenüber des Rathauses am Eingang zur Altstadt gelegen wurde das Neue Tor 1385 als drittes Stadttor errichtet. Heute beherbergt es eine Galerie für zeitge-nössische Kunst.
 
 Tipp: Marienkirche
  Die Marienkirche an der ul. Nowobramska war ursprünglich das Gotteshaus der deutschen Bevölkerung in Slupsk. 1525 wurde bei einem Bildersturm im Zuge der Reformation die Inneneinrichtung einschließlich eines gotischen Altars zerstört. Sehenswert sind eine Kanzel von 1606 und ein Altar von 1658.
 
 Tipp: Nikoleikirche
  Erbaut im 14. Jahrhundert war die Nikoleikirche das Gotteshaus der Prämontratenserinnen. 1655 wurde sie eine Garnisonskirche und später ein Schulgebäude.