Über die Slowinzen
 |
| Slowinzische Kate im Freilichtmuseum
Kluki |
Slowinzen sind ein slawischer Volksstamm, der in der Gegend
des Slowinzischen Nationalparks lebte. Insoweit sind die Slowinzen
durchaus mit den Kaschuben vergleichbar. Vielleicht werden die Slowinzen
deshalb Lebakaschuben genannt.
Im Gegensatz zu den Kaschuben gingen die Slowinzen schon früh
zum Protestantismus über. Da Pommern jahrhundertelang deutsch
regiert wurde, assimilierte die slowinzische Bevölkerung im 19.
und Anfang des 20. Jahrhunderts und wurde zu einem großen Teil deutsch.
Die Kaschuben haben sich dagegen in den Zeiten der Fremdherrschaft
ihre Sprache und ihre Kultur erhalten.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Versuch unternommen, die Slovinzen
zu polonisieren. Als das mißlang, teilte man die Angehörigen des
slowinzischen Volksstamms in Polen und Deutsche auf mit der Konsequenz,
dass die "deutschen" Slovinzen ebenso wie die eigentlichen
Deutschen ausreisen mussten.
Heute leben um Leba herum kaum noch Menschen, die sich als Angehörige
der slowinzischen Ethnie betrachten.
|