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 aktualisiert 21.02.08

 
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Über die Slowinzen

Slowinzische Kate im Freilichtmuseum Kluki

Slowinzen sind ein slawischer Volksstamm, der in der Gegend des Slowinzischen Nationalparks lebte. Insoweit sind die Slowinzen durchaus mit den Kaschuben vergleichbar. Vielleicht werden die Slowinzen deshalb Lebakaschuben genannt.

Im Gegensatz zu den Kaschuben gingen die Slowinzen schon früh zum Protestantismus über. Da Pommern jahrhundertelang deutsch regiert wurde, assimilierte die slowinzische Bevölkerung im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts und wurde zu einem großen Teil deutsch. Die Kaschuben haben sich dagegen in den Zeiten der Fremdherrschaft ihre Sprache und ihre Kultur erhalten.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Versuch unternommen, die Slovinzen zu polonisieren. Als das mißlang, teilte man die Angehörigen des slowinzischen Volksstamms in Polen und Deutsche auf mit der Konsequenz, dass die "deutschen" Slovinzen ebenso wie die eigentlichen Deutschen ausreisen mussten.

Heute leben um Leba herum kaum noch Menschen, die sich als Angehörige der slowinzischen Ethnie betrachten.


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 "Klumpen" - Schuhe für Pferde
  Eine der bekanntesten Erfindungen der Slowinzen sind die Klumpen, eine Art von Holzpantoffeln, die an die Hufe der Pferde gebunden wurde. Damit konnten Pferde als Arbeitstiere in sumpfigen Gelände eingesetzt werden.
 
 Tipp: Kluki / Klucken
 

Das Dorf Kluki / Klucken liegt westlich des Jezerio Lebsko / Lebaer Sees. Sie erreichen es über den Ort Smoldzino / Schmolsin. Hier finden Sie das Museum Slowinzisches Dorf. Besichtigen können Sie hier Fischerhütten, Wirtschaftsgebäude sowie Gerätschaften und Gegenstände des alltäglichen Lebens. Weiter!

 

 
 Man nannte sie Slowinzen
 

Zwei aufschlussreiche Artikel zum Schicksal der ausgestorbenen auchochthonen Bevölkerung am Lebaer See finden Sie in der Zeitschrift Transodra vom Oktober 1998:

Wojciech Lysiak: Das Drama der Slowinzen
Violetta Tkacz: Kluki (Klucken) als Heimat

http://www.dpg-brandenburg.de/nr_18/slovinz.htm