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 aktualisiert 21.02.08
 
Sie sind hier: Home - Insel Wolin - Swinoujscie / Swinemünde

Świnoujście / Swinemünde - Hafen und Kurort in einem

Swinemünder Wahrzeichen
Das Wahrzeichen von Świnoujście: eine Bake draußen auf der Mole in Form einer Windmühle

Świnoujście / Swinemünde hat alles. Es ist gleichermaßen weltoffene Seestadt wie idyllischer Badeort, es ist Grenzstadt nach Deutschland mit regem Verkehr und hat eine lange Geschichte. Und es hat einen geradezu endlos breiten Strand, der putzigerweise von Jahr zu Jahr breiter wird, gefüttert von den Steilküsten der pommernschen Bucht. Durch die Sandmengen, die am Strand ablagern, verschob sich die Uferlinie in der Nähe der Swinemündung in den letzten 200 Jahren um 1,5 km.

Luftbild
Bild vergrößern!Luftbild

Świnoujście ist 195 Qadratkilometer groß und besitzt etwa 40 Inseln im Stadtgebiet. Der Großteil des Ortes (80%) befindet sich auf der Insel Usedom, wo sich auch das Zentrum befindet. Kleinere Teile der Stadt liegen auf den Inseln Wolin beziehungsweise auf Kaseburg. In Świnoujście leben 43 000 Einwohner.

Die Gegend an der Mündung der Swine profitierte schon früh von der bevorzugten Lage in Küstennähe. Allerdings hatte das auch oft genug Nachteile, denn Swinemünde wurde häufig von Seeräubern heimgesucht. Darüberhinaus war der Landstrich nicht seltzen Zankapfel der Mächtigen. Es geriet mal unter slawischen, dann wieder unter germanischen oder skandinavischen Einfluss. Als im 17. Jahrhundert Swinemünde preußisch wurde, begann der Ort zu boomen, weil der wirtschaftlich günstiger gelegene Peeneausfluss unter schwedischer Herrschaft lag. Die versandete Swine wurde schiffbar gemacht, ein Hafen wurde angelegt. 1765 erhielt der Ort Stadtrecht. Damals zählte er schon 2 500 Einwohner.

Der Badebetrieb in Swinemünde begann im Jahre 1824 und in den nachfolgenden Jahren baute man die ersten Kureinrichtungen, drei Badeanstalten (artig getrennt für Frauen, Männer und Familien), Strandpromenade und Kurpark. Um die Jaahrhundertwende erlebte der Kurort Swinemünde einen wahren Ansturm von Erholungssuchenden. Besonders häufig traf man hier Künstler, Schauspieler, Komponisten.

Massive alliierte Bombenangriffe gegen Ende des 2. Weltkrieges zerstörten die Stadt zu 55%, ein Erbe, von dem sich der Ort nur schwer erholte.

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 Heinrich Laube über Swinemünde
  Heinrich LaubeHeinrich Laube im Jahre 1837 über seine Fahrt nach Pommern und Rügen. Lesen Sie, was Heinrich Laube erlebte. Klicken Sie hier!
 
 "In Swinemünde träumt man im Sand"

 

SchellackplatteRare Aufnahme einer Ostsee-Combo aus den 20er Jahren.
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 Historische Ansichtskarten

 

AnsichtskartenSwinemünde in historischen Ansichtskarten. Klicken Sie hier!
 
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 Tipp: Der Kurpark von Świnoujście
  Angelegt in der ersten Hälfte des 19 Jahrhundert nach Plänen des Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné, Generaldirektor der königlich preußischen Gärten in Potsdam. Der Park bietet den Urlaubsgästen gediegene Freizeitmöglichkeit unmittelbar in Strandnähe. Sehenswert sind besonders die vielen Baumarten.
 
 Tipp: Museum für Hochseefischerei

 

pl. Rybaka 1
72 - 600 Świnoujście
geöffnet 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
montags geschlosssen
Postkarten
 
 Hinweis: Grenze Świnoujście - Ahlbeck
  Die Grenze zwischen Świnoujście und Ahlbeck ist lediglich für Fußgänger und Radfahrer geöffnet. Autofahrer können nicht den direkten Weg an der Küste wählen sondern müssen einen Umweg über Szczecin machen.
 
 Tipp: Wellenbrecher und Leuchtturm
  Direkt am Hafen befindet sich noch die alte Wellenbrecheranlage. Der Leuchtturm, 1854 bis 1857 errichtet, ist mit 68 m der höchste an der gesamten polnischen Ostseeküste.