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 aktualisiert 21.02.08
 
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Markthalle / Hala Targowa

Markthalle
Die Markthalle vor der dunklen Nikolaikirche - Bild vergrößern Bild vergrößern!

Die Danziger Markthalle wurde 1895 im Schatten der Nikolaikirche erbaut. Die vom Krieg verschonte Halle ist nach wie vor ein Magnet für alle Danziger. Hier, etwas abseits der ausgetretenen Touristenpfade, kaufen die Danziger ein. Hier bekommt man frische Waren zu günstigen Preisen.

 

Danziger Wappen an der Fassade der Markthalle

Die unter Denkmalschutz stehende Markthalle wirkte in den letzten Jahren ein wenig vernachlässigt, wie Wolfgang Naujocks auf www.danzig.de schreibt. Ein undichtes Dach und offene Fenster sorgten nicht nur für steten Durchzug, sondern boten auch unzähligen Vögeln, insbesondere Tauben, Nahrung und Heimstatt. Jetzt aber wird die Halle mit großem Aufwand renoviert und es scheint nur noch eine Frage von Wochen, bis sie wieder eröffnet wird. Die Fassade erstrahlt bereits in altem Glanz.

Rund um die Halle befinden sich weitere Verkauftstände. Hier werden Obst und Gemüse sowie viele Dinge des täglichen Bedarfs angeboten. Wer preiswert einkaufen möchte, der sollte diesen Markt den vielen Supermärkten vorziehen.

 
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 Markthalle
 

Markthalle / Hala Targowa
Dominikanerplatz 1 / pl. Dominikanski 1

Die Markthalle wird in Kürze wieder eröffnet.

 
 Günther Grass über die Markthalle
  "Auf dem (...) Gelände wurde ab 1895 in neugotischem Stile eine Markthalle gebaut, die, Dominikhalle genannt, den ersten und zweiten Weltkrieg ausgehalten hat und bis heute unter ihrer breit gewölbten Dachkonstruktion in sechs Budenreihen ein mal üppiges, oft nur dürftiges Angebot vereinigt: Stopfgarn und Räucherfisch, amerikanische Zigaretten und polnische Senfgurken, Mohnkuchen und viel zu festtes Schweinefleisch, Plastikspielzeug aus Hongkong, Feuerzeuge aus aller Welt, Kümmel und Mohn in Tütchen, Schmelzkäse und Perlonstrümpfe."
 
 Skelette gefunden
  Während der Renovierungsarbeiten bei der Markthalle in Gdansk stießen die Archäologen auf menschliche Überreste. Bis jetzt fanden die Wissenschaftler 20 fast ganze Skelette. Das Ende der Exhumierung ist für Mai vorgesehen. Außer den Gräbern aus dem 10. und 11. Jahrhundert fand man auch Spuren der damaligen Siedlung: Fragmente eines Holzhauses, der Klostermauer aus dem Jahre 1227, Schmuck und Geschirr. "Der tausendjährige Friedhof ist ein Symbol der Fortdauer der Stadt Gdansk im letzten Millennium. Es wird zum Wahrzeichen der Stadt und ihrer Einwohner werden" - meinte Jacek Gzowski, Leiter der Ausgrabungen Quelle: "Kurier Szczecinskie" (Übersetzung erschienen im "Nordkurier", Neubrandenburg vom 22.02.2001)