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Markthalle / Hala Targowa
Die Danziger Markthalle wurde 1895 im Schatten
der Nikolaikirche erbaut. Die vom Krieg verschonte Halle ist nach
wie vor ein Magnet für alle Danziger. Hier, etwas abseits der ausgetretenen
Touristenpfade, kaufen die Danziger ein. Hier bekommt man frische
Waren zu günstigen Preisen.
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| Danziger Wappen an der Fassade
der Markthalle |
Die unter Denkmalschutz stehende Markthalle
wirkte in den letzten Jahren ein wenig vernachlässigt, wie Wolfgang
Naujocks auf www.danzig.de
schreibt. Ein undichtes Dach und offene Fenster sorgten nicht nur
für steten Durchzug, sondern boten auch unzähligen Vögeln, insbesondere
Tauben, Nahrung und Heimstatt. Jetzt aber wird die Halle mit großem
Aufwand renoviert und es scheint nur noch eine Frage von Wochen,
bis sie wieder eröffnet wird. Die Fassade erstrahlt bereits in altem
Glanz.
Rund um die Halle befinden sich weitere Verkauftstände.
Hier werden Obst und Gemüse sowie viele Dinge des täglichen Bedarfs
angeboten. Wer preiswert einkaufen möchte, der sollte diesen Markt
den vielen Supermärkten vorziehen.
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| Markthalle |
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Markthalle / Hala Targowa
Dominikanerplatz 1 / pl. Dominikanski 1
Die Markthalle wird in Kürze wieder eröffnet.
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| Günther Grass über die Markthalle |
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"Auf dem (...) Gelände wurde
ab 1895 in neugotischem Stile eine Markthalle gebaut, die, Dominikhalle
genannt, den ersten und zweiten Weltkrieg ausgehalten hat und bis
heute unter ihrer breit gewölbten Dachkonstruktion in sechs Budenreihen
ein mal üppiges, oft nur dürftiges Angebot vereinigt: Stopfgarn und
Räucherfisch, amerikanische Zigaretten und polnische Senfgurken, Mohnkuchen
und viel zu festtes Schweinefleisch, Plastikspielzeug aus Hongkong,
Feuerzeuge aus aller Welt, Kümmel und Mohn in Tütchen, Schmelzkäse
und Perlonstrümpfe." |
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| Skelette gefunden |
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Während der Renovierungsarbeiten bei der
Markthalle in Gdansk stießen die Archäologen auf menschliche Überreste.
Bis jetzt fanden die Wissenschaftler 20 fast ganze Skelette.
Das Ende der Exhumierung ist für Mai vorgesehen. Außer den Gräbern
aus dem 10. und 11. Jahrhundert fand man auch Spuren der damaligen
Siedlung: Fragmente eines Holzhauses, der Klostermauer aus dem Jahre
1227, Schmuck und Geschirr. "Der tausendjährige Friedhof ist ein Symbol
der Fortdauer der Stadt Gdansk im letzten Millennium. Es wird zum
Wahrzeichen der Stadt und ihrer Einwohner werden" - meinte Jacek Gzowski,
Leiter der Ausgrabungen Quelle: "Kurier Szczecinskie" (Übersetzung
erschienen im "Nordkurier", Neubrandenburg vom 22.02.2001) |
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