Das Krantor in Danzig / Gdansk - Wahrzeichen der Stadt
Das Krantor in Danzig ist Wahrzeichen der Stadt
und meistphotographiertes Gebäude. Hier befand sich bereits
im 14. Jahrhundert ein Gebäude mit zwei Funktionen, als Tor und
als Kran. In seiner heutigen Form besteht es seit etwa 1440, als
das vorher hier stehende Tor bei einem Brand stark beschädigt und
dann neu aufgebaut wurde. Die beiden bis zu vier Meter dicken Ziegeltürme
hatten im Mittelalter eine Verteidigungsfunktion, denn sie dienten
dazu, die Stadt von der Hafenseite her zu schützen.
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| Krantor |
Zwischen den Backsteintürmen entstanden zwei hölzerne
Hebevorrichtungen, die die Aufgabe hatte, Lasten mit einem Gewicht
von bis zu vier Tonnen zu heben. In Höhe von 12 Metern und 25 Metern
war je ein Rad mit einer mächtigen Spindel angebracht, auf die ein
Hanfseil gewickelt war. Die hölzernen Räder mit einem Durchmesser
von 5 Metern wurden im Innern durch Sträflinge angetrieben. Das
Rad bewegte die Welle und auf diese Weise wickelte sich das Hanfseil
auf, das die Lasten trug.
Neben dem Be- und Entladen von Schiffen diente das
Krantor vor allem dazu, Masten in Schiffneubauten einzusetzen.
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