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 aktualisiert 21.02.08
 
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Kiek in de Kök in Danzig / Gdansk

Kiek in de Kök
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Der mittelalterliche Turm hat deshalb den Danziger Kosenamen Kiek in de Kök ("Schau in die Küche!") erhalten, weil die Turmwächter in die darunter liegende Küche des Dominikanerklosters sehen konnten und nachzählen konnten, wieviel gebratene Hähnchen sich die Klosterbrüder zu Gemüte führten. Das Kloster existiert schon seit nahezu zweihundert Jahren nicht mehr, es brannte 1831 ab und wurde später abgerissen, geblieben aber ist der Name des Turmes, der von den polnischen Danzigern "Jacek" genannt wird, nach dem Heiligen Jack Odrowąż.

Der 36 Meter hohe achteckige Turm mit Ziegelhaube wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts erbaut und war Bestandteil des mittelalterlichen Befestigungsrings um Danzig. Der Turm hat acht Stockwerke, seine Mauern sind bis zu zweieinhalb Meter dick. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Turm auch als Warenlager, als Beobachtungsturm oder als Gefängnis genutzt.

Wo früher die Stadt verteidigt, später die Ganoven der Stadt in den Kerker gesteckt wurden, da werden heute an seinem Fuss friedliche Blümchen verkauft.

 
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 Kiek in de Kök
 

Kiek in de Kök / Baszta Jacek
Altstädtischer Graben
Öffnungszeiten:
Mo. bis So.: 10.00 bis 18.00 Uhr
Tel: 3012910

 
 Zentrum des Schwarzhandels
  In der Zeit des Sozialismus nach 1945 war die Gegend um den Turm ein Brennpunkt des Schwarzhandels. Hier verhökerten Seeleute die mitgebrachten Westwaren. Begehrt war was überall begehrt war: Jeans, Kosmetika, Vinylplatten der Beatles und Stones sowie Kaugummi und amerikanische Zigaretten.
 
 Sehenswürdigkeiten in der Nähe
  Der Turm von Kiek in de Kök ist gewissermassen die Nahtstelle zwischen Rechtstadt und Altstadt. Es befinden sich deshalb eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten in Ihrer Nähe. In Richtung Altstadt finden Sie die Katharinenkirche, die Große Mühle und das Altstädtische Rathaus. Gleich neben Ihnen befindet sich die Markthalle sowie die Nikolaikirche.