Das Uphagenhaus in Danzig / Gdansk
Der Ratsherr Johann Uphagen gelangte im Jahre
1775 in den Besitz des Grundstücks an der Langgasse 12 (Dluga 12).
Uphagen verfügte den Abriß des alten Hauses. An seiner Stelle entstand
bis zum Jahre 1787 ein Bürgerhaus des Architekten Johann Benjamin
Dreyer. Das von außen relativ schlichte Haus glänzte im Innern mit
prunkvoller Rokokoarchitektur.
Schon vor dem ersten Weltkrieg war das Uphagenhaus
als Museum hergerichtet worden. Dabei hatte ein glücklicher Umstand
die Originalraumaufteilung im Haus bis zur Einrichtung des Museums
weitgehend erhalten lassen.
Ende des zweiten Weltkrieges war das Haus zerstört.
Nach jahrzehntelangem Wiederaufbau wurde es 1998 eröffnet. Heute
ist es wie früher das "Museum bürgerlicher Wohnkultur",
das auch für wechselde Ausstellungen genutzt wird
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| Das Uphagenhaus - historische
Aufnahme |
Der Neuaufbau der Uphagenhauses war ein polnisch-deutsches
Gemeinschaftsprojekt. Dank der exakten photografischen Dokumentation
des Vorkriegszustandes konnten Bürgerhaus und Inneneinrichtung recht
originalgetreu wiederaufgebaut werden.
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