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 aktualisiert 21.02.08
 
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Schumann-Haus

Das Schumann-Haus befindet sich gegenüber dem Rathaus der Rechtstadt an der Ecke der Langen Gasse mit dem Langen Markt. Es gilt als eines der schönsten Bürgerhäuser Danzigs.

Das Schumann-Haus in der Langgasse

Während das gesamte Haus im letzten Krieg einen Volltreffer erhalten hatte, blieb die verschwenderische Renaissancefassade zur Langgasse hin teilweise erhalten. Liebevoll restauriert beherbergt das 1560 erbaute Haus heute ein touristisches Büro.

Der halbe Olymp, viele mythologische Gestalten sind auf der Fassade zu betrachten. Zeus thront auf der Giebelspitze, unter ihm befinden sich Arthemis, Apollo, Diana, Athene, Bacchus und Hera. Ihr Blick geht auf Gott Neptun, der unter ihnen auf dem Neptunbrunnen seinen Dreizack hält.

Der Erbauer des Patrizierhauses ist unbekannt, aber lange Zeit wurde es von der Ratsherrenfamile Schumann bewohnt. Mitte des 16. Jahrhunderts war die Familie Schumann aus Konitz nach Danzig gekommen und stieg schnell zu einer der einflussreichsten Familien Danzigs auf. Mehrere Schumann stellten im 17. Jahrhundert den Bürgermeister in Danzig. Der letzte in der Reihe der Danziger Politiker war Ernst Schumann, Stadtpräsident der Freien Stadt Danzig, als sie 1814 von Preußen annektiert wurde. Eine Grabplatte im Fußboden der Danziger Marienkirche vom Danziger Ratsherr Arnold Schumann, gestorben 1725, zeugt heute von der Familie der Politiker Schumann in Danzig.

 
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 Schumann-Haus
 

Schumann-Haus
Langgasse 45 Ecke Langer Markt
Dluga 45
Heute befindet sich in dem Haus ein Touristenbüro.

 
 Giebel des Schumann-Hauses
 

 

 

 

 

Die Giebelspitze des Schumann-Hauses wird von einer Zeus-Figur gekrönt.

 
 Restaurierung des Schumann-Hauses
 

Das Schumann-Haus ist eines der Beispiele dafür, dass bei dem Wiederaufbau Danzigs nicht der Vorkriegszustand hergestellt wurde. Auf Photos aus den zwanziger Jahren ist zu sehen, dass das Schumann-Haus eine große Werbefläche war. Schießlich handelte es sich bei dem Schumann-Haus um eines der prominentesten Ladenflächen der Stadt. Lediglich der Beischlag, der schon Ende des neunzehnten Jahrhunderts dem zunehmenden Verkehr geopfert wurde, ist nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut worden.