Das Ferberhaus in Danzig / Gdansk
Das Ferberhaus wurde im Jahre 1560 im Stil der nieder-
ländischen Renaissance errichtet. Bauherr war Konstantin Ferber,
Bürgermeister von Danzig. Er ließ den Hausfries mit den Wappen Polens,
Preußens und Danzigs schmücken. Auch das Ferbersche Wappen - drei
Schweineköpfe - wurde auf der Fassade angebracht.
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| Die drei Schweinsköpfe an der Fassade des
Ferberhauses. |
Das Geschlecht der Ferbers beherrschte Jahrhunderte lang
die Politik in Danzig. Insgesamt gab es fünf Danziger Bürgermeister
mit Namen "Ferber". Andere Söhne der Ferber-Dynastie wurden
Danziger Stadtpfarrer, ein weiterer Ferber, Moritz Ferber, wurde
Bischof von Ermland.
Die Legenden um das Geschlecht der Ferber führten zu zahlreichen
Bearbeitungen in der populären Literatur Danzigs. So erlebte ein
Roman von Else Sparwasser, "Ferberblut", in der Zeit der
Danziger Freien Stadt mehrere Auflagen.
Auch zwei weitere Häuser in der Nachbarschaft des Ferberschen Hauses
(Langgasse 29 / Dluga 29 , das Ende des 19. Jahrhunderts von Lesser
Gieldzinski bewohnt wird, sowie Langgasse 30 / Dluga 30) besizen
beachtenswerte Fassaden, die vermutlich von Abraham van den Blocke
stammen.
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