Das Goldene Tor oder Langgasser Tor in Danzig
Das Goldene Tor (Zlota Brama), das früher Langgasser
Tor genannt wurde, ist das letzte einer Reihe von vier Toren, die
man passieren muss, wenn man von Westen in die Danziger Rechtstadt
kommt. Als Triumphbogen gestaltet stellt es den architektonischen
Abschluss der repräsentativen Langgasse dar. Es entstand 1612 im
italienischen Renaissancestil von Abraham
von dem Block. Korinthische (unten) und dorische (oben) Säulen
strukturieren den zweigeschossigen Torbau.
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| Goldenes Tor |
Dreissig Jahre nach dem Bau des Goldenen Tores beauftragte
der Rat der Stadt den Bildhauer Peter Ringering, acht Frauen- statuen
zu schaffen, allegorische Darstellungen von Frieden, Frei- heit,
Reichtum und Ruhm (Außenseite) sowie von Weisheit, Frömmigkeit,
Eintracht und Ge-rechtigkeit (Stadtseite). Diese vergoldeten
Skulpturen (daher der Name Goldenes Tor) krönen das Tor. Unter
dem Mittelbogen des Tores ist ein lateinischer Spruch zu lesen:
"Concordia res publica parvae crescunt, discordia magnae concidunt.",
auf deutsch "Eintracht lässt die kleinen Staaten gedeihen,
während Zwietracht die großen Staaten zugrunde richtet!". Auf
deutsch findet sich ein weiterer eingemeißelter Spruch, nämlich
der 122. Psalm aus der Bibel: "Es müsse wohl gehen denen, die
dich lieben. Es müsse Friede sein inwendig in deinen Mauern und
Glück in deinen Palästen!".
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