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 aktualisiert 18.03.02
 Statistik
 

Das Krantor in Danzig / Gdansk - Wahrzeichen der Stadt

Krantor - historisches Photo

Das Krantor in Danzig ist das Wahrzeichen der Stadt und meistphotographiertes Gebäude. An dieser Stelle befand sich bereits im 14. Jahrhundert ein Gebäude mit zwei Funktionen, als Tor mit einem Kran. In seiner heutigen Form besteht es seit etwa 1440, als das vorher hier stehende Tor bei einem Brand stark beschädigt und dann neu aufgebaut wurde. Die beiden massiven Ziegeltürme nahmen im Mittelalter Verteidigungsaufgaben wahr und dienten dazu, die Stadt von der Hafenseite her zu schützen.

Krantor - historisches Photo

Zwischen den Backsteintürmen entstanden zwei hölzerne Hebevorrichtung, die die Aufgabe hatte, Lasten mit einem Gewicht von bis zu vier Tonnen zu heben. In Höhe von 12 Metern und 25 Metern war je ein Rad mit einer mächtigen Spindel angebracht, auf die ein Hanfseil gewickelt war. Die hölzernen Räder mit einem Durchmesser von 5 Metern wurden im Innern durch Sträflinge angetrieben. Das Rad bewegte die Welle und auf diese Weise wickelte sich das Hanfseil auf, das die Lasten trug.

Neben dem Be- und Entladen von Schiffen diente das Krantor vor allem dazu, Masten in Schiffneubauten einzusetzen.

 
 
 
 Wiederaufbau des Krantores nach ´45
 

Im Mai 1945 war das Krantor ein einziger Schutthaufen. Die Holz- konstruktion war im Bombenhagel verglüht und die massiven Backsteintürme hatten ebenfalls schwer unter dem Krieg gelitten. Nach dem Krieg wurde das Krantor sorgfältig restauriert und dient heute als Gebäude des Zentralen Meeresmuseums.

 
 Schema des Krantores
  So wurden Lasten mit dem Krantor gehoben: Sträflinge mussten in die Holzräder kriechen und mit ihrem Körpergewicht die Räder bewegen, die wiederum Hanfseile auf- wickelten.
 
 Überschrift
   
 
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