Lech Walesa - Politiker
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| 1981 wird Lech Walesa vom Time-Magazin
zum "Mann des Jahres" gewählt |
Lech Walesa zählt zu den Symbolfiguren des Kampfes
gegen den Kommunismus. 1980 gründet er die Gewerkschaft "Solidarnosc",
die die Demokratisierungsbewegung im sozialistischen Polen einleitet
und ist zehn Jahre ihr Führer. Als 1989 freie Wahlen in Polen stattfinden,
geht er mit dem Gewerkschaftsbund als Sieger aus den Wahlen hervor.
Ein Jahr später, am 9. Dezember 1990, gewinnt Lech
Walesa die Präsidentschaftwahlen und ist damit der erste freigewählte
Staatspräsident seines Landes seit über 50 Jahren Im Jahre 1995
unterliegt er jedoch seinem ex-kommunistischen Herausforderer Aleksander
Kwasniewski. Als er im Jahr 2000 noch einmal bei den Präsidentschaftswahlen
antritt, ist die "Solidarnosc" schon heillos zerstritten
und fragmentiert. Walesa erringt lediglich weniger als ein Prozent
der abgegebenen Stimmen.
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| Walesa bei einer Kundgebung vor
Arbeitern der Lenin-Werft. |
Sein Büro als Expräsident hat Lech Walesa in den Räumen
des Grünen Tores direkt am Langen Markt in Danzig / Gdansk. Zahlreiche
Zitate Walesas sind in den allgemeinen Sprichwortschatz übernommen,
etwa "Der Mensch ist nicht frei, wenn er einen leeren Geldbeutel
hat.", oder "Ich bin faul, aber es waren die faulen Leute
die das Rad oder das Fahrrad erfanden, denn sie mochten nicht laufen
oder Dinge tragen."
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