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 aktualisiert 21.02.08
 
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Danziger Geld im 20. Jahrhundert

Danziger Zentralbank
Danziger Zentralbank
Bild vergrößern! Danziger Zentralbank

Nach dem ersten Weltkrieg wurde Danzig Freistaat. In der Nachkriegszeit und in der ersten Zeit des Freistaates gab es noch relativ enge monetäre Bindungen zwischen dem Deutschen Reich und Danzig. Die Reichsmark war nach wie vor offzielle Währung, obschon die 1920 beschlossene "Pariser Konvention" Polen und Danzig verpflichtete, eine gemeinsame Währung einzuführen.

1923 gab es im Genfer Übereinkommen Einigkeit über eine eigene Danziger Währung. Geplant war eine Bindung des Danziger Guldens an das britische Pfund:
1 englisches Pfund = 25 Danziger Gulden = 7,9 g. Gold
Polen sah die Einführung des Danziger Geldes als Vorstufe für eine gemeinsame Währung an. Der Vertrag sah die Gründung einer Danziger Zentralbank durch Danziger (75%) und polnische (25%) Banken vor. Geprägt wurden 1, 2, 5 und 10-Pfennig-Münzen sowie Münzen im Wert eines halben Guldens, einem Gulden, 5 Gulden und 25 Gulden. Die Danziger Geldnoten waren so gestückelt: 10, 20, 25, 50, 100, 500 und 1000 Gulden.

Kurze Zeit später führte Polen eine Währungsreform durch, in der aus Marek und Fen nunmehr Zloty und Groszy wurden. Festgelegt wurde ein Wechselkurs von 1 : 1 zwischen polnischen Zloty und Danziger Gulden. Währungsturbulenzen verhinderten jedoch eine Parität zwischen dem Danziger und dem polnischen Geld, da England das Pfund aufwertete und Polen den Zloty abwertete. Dies führte in Danzig zu massiven wirtschaftlichen Problemen mit fallenden Preisen und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Die Zeit eigenen Danziger Geldes endete mit dem Anschluss des Freistaates Danzig an das nationalsozialistische Deutschland im Jahre 1939. Am 1. September 1939 wurde der Danziger Gulden durch die Reichsmark abgelöst und schon wenige Wochen später verlor der Danziger Gulden seine Gültigkeit als gesetzliches Zahlungsmittel. Für einen Gulden erhielten die Bürger 0,70 Reichsmark. Bankvermögen wurde mit 0,47 Reichsmark je Gulden bewertet. Die Danziger Zentralbank wurde von der Reichsbank übernommen.

 
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 Danziger Geld ab dem 15. Jahrhundert
 

Danzig hatte schon recht früh eigenes Geld. Im 15. und 16. Jahrhundert, als sich die Stadt vom Deutschen Ritterorden trennte und sich unter den Schutz der polnischen Krone begab, gab es Schilling und Groschen mit Abbildungen der Jagiellonen-Könige. Eigene Münzen prägte Danzig bis zur Einnahme der Stadt durch die Preußen im Jahre 1814.

 
 Danziger Notgeld ab 1914
  Wie in vielen anderen Städten und Gemeinden des Deutschen Reiches wurde auch in Danzig ab 1914 aufgrund der starken Geldentwertung eigenes Notgeld herausgegeben. Gestückelt war das Notgeld zwischen 1,5 Pfennigen und 5 Milliarden Reichsmark. In Zoppot gab es sogar einen 10-Milliarden-Mark-Schein.
 
 Danziger Münzen des 20. Jahrhunderts
 

Danziger halber GuldenEinige Danziger Münzen aus der Zeit zwischen 1919 und 1939 sehen Sie hier:
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