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Kleine Torkunde von Danzig / Gdańsk
Besonderer Stolz der Stadt sind die vielen Tore, die die Rechtstadt
begrenzen. Ursprünglich hatten sie eine Wehr- und Kontrollfunktion
und waren Bestandteil eines komplizierten Verteidigungssystems.
Schließlich lag direkt vor den Toren der Reichtum Danzigs: die an
den Kais der Mottlau liegenden Hochseeschiffe und die Speicherinsel
jenseits des Flusses. Nachts wurden die Tore und damit die ganze
Stadt verschlossen.
Die ersten Tore, die ab Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet wurden,
waren schlichte Wehrtore. Spätere Tore wurden repräsentativer erbaut.
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Grosses Bild: 
Wahrzeichen Gdańsks:
Das Krantor an der Mottlau |
Sehenswert ist insbesondere das Krantor.
Es wurde im Jahre 1444 erbaut. Zwei massive Backsteintürme mit bis
zu vier Meter breiten Wänden begrenzen eine Holzkonstruktion, den
Kran. Er hatte die Aufgabe, Schiffsmasten einzusetzen. Durch den
Kran konnten Lasten bis zu zwei Tonnen in eine Höhe von 27 Metern
transportiert werden. Das geschah ausschließlich durch menschliche
Kraft. Im Innern des Kranturms befinden sich große Trommelräder,
die durch Muskelkraft bewegt wurden.
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