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Ausflug: Weichselniederungen und ans Frische Haff
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Fischerboote neben der Fähranlegestelle in Mikoszewo (Nickelswalde)
Photo: www.danzig.de |
Ein Ausflug von Gdańsk auf die Frische Nehrung führt Sie etwa
80 km weit. Gleich hinter dem Gdańsker Stadtgebiet beginnt
die Weichselniederung (Zulane Wiślane). Ursprünglich war diese
Gegend Sumpfgebiet, bis findige Holländer kamen und das jetzt
fruchtbare Land mit einem großflächigen System aus Kanälen und Schleusen
entwässerten.
Der Autofahrer, der den trägen Weichselstrom auf der E 77
überquert, übersieht leicht, dass es sich nicht um den natürlichen
Verlauf der Weichsel handelt. Im Winter des Jahres 1895 wurde die
letzte Damm zwischen einem künstlichen Bett der Weichsel und der
Danziger Bucht gesprengt und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung
brach sich die Weichsel ein neues Bett durch den vereisten Strand.
Wenige Kilometer hinter der Weichsel beginnen die abwechslungsreichen
Landschaften um das Frische Haff. Ein Besuch der Frischen Nehrung
ist genauso reizvoll wie eine Stippvisite in der historischen Stadt
Elbląg (Elbing).
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| Die Bernsteinküste |
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Der Baltische Bernstein ist etwa 40 bis 50 Millionen
Jahre alt. Damals standen hier subtropische Wälder. Heute wird Bernstein
in Russland im Tagebau gefördert. Man findet Bernstein sehr häufig
an den polnischen und russischen Küsten sowie in den Ländern des
Baltikums. Aber auch an den anderen Küstenländern der Ostsee kommt
Bernstein vor, ja selbst in den Niederlanden und in England.
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| Tipp: Krynica
Morska |
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Krynica Morska, das ehemalige Kahlberg,
ist der Haupturlaubsort an der Frischen Nehrung. Von hier verkehren
auch Schiffe über das Frische Haff nach Elbląg, Tolkmicko und
Fromborg. Besucher von Krynica Morska ersteigen gern den Leuchtturm,
von dessen Spitze man einen großartigen Rundblick genießt. |
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| Tipp: Piaski |
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Der letzte polnische Ort auf der Frischen
Nehrung, Piaski oder Neukrug, ist schon seit dem 14. Jahrhundert
bekannt, als hier der alte Handelsweg über die Nehrung Richtung Nordosten
verlief. |
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| Sztutowo
/ Stutthof |
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Stutthof ist bekannt als einer der Orte des Grauens
des Nationalsozialismus. Hier wurde 1939 ein Konzentrationslager eingerichtet,
in dem 110 000 Menschen interniert wurden. Von ihnen wurden mindestens
65 000 ermordet beziehungsweise starben unter entsetzlichen Bedingungen
bei ihrer "Verlegung". Die meisten der Ermordeten waren
Polen, aber es wurden auch sehr viele Juden sowie deutsche und Danziger
Oppositionelle ermordet. |
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